Frechen sagt Stadtradeln ab

Radio Erft

Frechen sagt Stadtradeln ab

Frechen macht in diesem Jahr nicht beim Stadtradeln mitl - die Stadt begründet die Absage mit ihrer desolaten Haushaltslage. Während Brühl, Wesseling, Kerpen, Elsdorf und Pulheim gerade für den Klimaschutz in die Pedale treten, bleibt offen, ob Frechen in den kommenden Jahren wieder mitmachen kann.

© Der ADFC Kerpen sagt: so ist es richtig. Die beiden Räder sind weit durch die Fahrradständer geschoben und am Rahmen mit guten Schlössern befestigt.

Kostengründe sorgen für Absage

Frechen sagt das beliebte Stadtradeln in diesem Jahr ab – aus Kostengründen. Die Haushaltslage der Stadt sei desolat und man habe einfach nicht das Geld, selbst nicht mit den Zuschüssen, die es dafür gebe. Das steht in einer Vorlage für den Verkehrsausschuss, der in rund anderthalb Wochen zusammenkommt. Während Brühl, Wesseling, Kerpen, Elsdorf und Pulheim gerade für den Klimaschutz in die Pedale treten, bleibt Frechen bei der bundesweiten Fahrrad-Kampagne außen vor. Ob die Stadt in den kommenden Jahren wieder mitmachen kann, ist offen. Privatleute, Schulen, Vereine und Unternehmen sollen zeitnah über die Absage informiert werden. Laut Kölner Stadtanzeiger hatten sich im letzten Jahr im September über 400 Frechener an dem Wettbewerb beteiligt. Dabei absolvierten sie insgesamt rund 60.000 Kilometer. Das entsprach einer Ersparnis von zehn Tonnen Kohlenstoffdioxid. Die Teilnahme an der Europäischen Mobilitätswoche soll bestehen bleiben.

Weitere Themen von Rhein und Erft