REVG erweitert Einsatz von Bodycams

Radio Erft

REVG erweitert Einsatz von Bodycams

Im Rhein-Erft-Kreis setzt die REVG künftig deutlich mehr Bodycams bei Fahrkartenkontrollen ein. Nach ersten Erfahrungen berichten Kontrolleure von weniger aggressiven Situationen

© Radio Erft

Mehr Bodycams für REVG-Kontrolleure

Im Rhein-Erft-Kreis will die REVG den Einsatz von Bodycams bei ihren Kontrolleuren ab Juni deutlich ausweiten. Nachdem seit Ende April erste Mitarbeitende die Kameras bei Fahrkartenkontrollen tragen, zieht das Verkehrsunternehmen nun eine erste positive Bilanz. Künftig sollen doppelt so viele Bodycams eingesetzt werden wie bisher. Die Kameras kommen bei Kontrolleuren während ihrer Einsätze im Bus- und Bahnverkehr zum Einsatz. Ziel ist es, Übergriffe zu verhindern und Konflikte schneller aufzuklären. Laut der REVG hätten die ersten Wochen gezeigt, dass die Bodycams in vielen Situationen deeskalierend wirken.

Bodycams sollen Konflikte entschärfen

Viele Fahrgäste würden sich ruhiger verhalten, sobald klar sei, dass eine Situation aufgezeichnet werden könnte. Nach Angaben der REVG gab es erst in der vergangenen Woche erneut einen Einsatz, bei dem sich eine angespannte Situation durch die Bodycams schneller beruhigt habe. Die Kameras werden allerdings nur in bedrohlichen oder brenzligen Situationen eingeschaltet. Auslöser für die Einführung der Bodycams waren mehrere schwere Übergriffe auf Kontrolleure im vergangenen Jahr.