Bombenfund in Köln-Deutz - Evakuierung von 20.000 Menschen

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Bombenfund in Köln-Deutz - Evakuierung von 20.000 Menschen

In Köln-Deutz sind gleich 3 Weltkriegsbomben gefunden worden. Sie müssen am Mittwoch (04.06.) entschärft werden, rund 20.000 Menschen sind von der Evakuierung betroffen. Außerdem liegen drei Rheinbrücken in dem Gefahrenbereich

© Radio Erft / Symbolbild

Großräumige Evakuierung nach Bombenfund in Köln-Deutz entschärfung in Deutz: Rheinbrücken werden gesperrt, Krankenhaus und Heime werden evakuiert

Rund um Köln-Deutz geht am Mittwoch (04.06.) voraussichtlich nichts mehr. Denn im Bereich der Deutzer Werft sind gleich drei Weltkriegsbomben gefunden worden, sie sollen am Mittwoch entschärft werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat einen Evakuierungsradius von 1 Kilometer festgelegt, beide Rheinseiten sind betroffen. Rund 20.000 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen.

Die Stadt Köln hat sich für eine Entschärfung am Mittwoch entschieden, weil das Eduardus-Krankenhaus und zwei Pflege- und Altenheime in dem Gefahrenbereich liegen. Diese können nicht so schnell evakuiert werden und brauchen etwas mehr Zeit. Der 1. Klingeldurchgang soll am Mittwochmorgen um 8 Uhr starten, eine Anlaufstelle für alle Betroffenen wird noch bekanntgegeben.

Deutzer Bahnhof, Rheinbrücken und Lanxess Arena ebenfalls betroffen

Außerdem ist viel wichtige Infrastruktur betroffen: die Severinsbrücke, Deutzer Brücke und Hohenzollernbrücke. Der Deutzer Bahnhof und das Stadthaus sowie die Lanxess-Arena, der Musical Dome und die Kölner Philharmonie.

Schon jetzt ist klar, dass der Nah- und Fernverkehr am Mittwoch beeinträchtigt sein wird, in welchem Ausmaß will die Stadt Köln am Dienstag mitteilen. Dann will sie auch konkrete Details zu Straßensperrungen herausgeben.

Evakuierungsbereich Bombenfund Köln-Deutz © Stadt Köln
Evakuierungsbereich Bombenfund Köln-Deutz
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