Kölner Straßenkarneval gestartet

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Kölner Straßenkarneval gestartet

In Köln feiern alle Jecken fröhlich den Beginn des Straßenkarnevals! Die Polizei, Stadt, Feuerwehr und Hilfsorganisationen stecken mitten in einem langen Arbeitstag. Alle Bereiche sind mit großem Personalaufgebot vor Ort.

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Weniger los als die letzten Jahre

Nach Angaben der Stadt, ist erkennbar weniger los als in den Vorjahren. Ob das an den Anschlagsdrohungen liege, die im Internet kursierten, oder vielleicht auch daran, dass viele nach der langen Session bis in den März hinein in diesem Jahr schon genug gefeiert hätten, sei reine Spekulation, sagte ein Sprecher.

Polizisten und Streifenwagen sind in der Kölner Innenstadt überall präsent, ebenso wie Autosperren. In sozialen Netzwerken hatten Islamisten zu Anschlägen im Kölner Karneval aufgerufen. Das Bundeskriminalamt (BKA) stufte dies jedoch als "Propagandaveröffentlichungen" ein. Der Kölner Polizeipräsident Johannes Hermanns sagte, solche Posts dienten der Verunsicherung der Bevölkerung. Die Polizei tue alles Menschenmögliche, um die Feiernden zu schützen. Landesinnenminister Herbert Reul sagte, in NRW seien 9.900 Polizisten im Einsatz, 2.500 Beamte mehr als an einem regulären Donnerstag. "Wir dürfen uns von diesen Typen unsere Art zu leben nicht kaputt machen lassen", sagte Reul. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker bekräftigte: "Es wird niemandem gelingen, uns Kölnerinnen und Kölner einzuschüchtern. Wir lassen uns unser Lebensgefühl nicht von Terroristen oder Islamisten nehmen."