Bekommt Köln eine Verpackungssteuer?
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.02.2025 17:20
Im Kölner Rat steht eine mögliche Entscheidung über eine neue Verpackungssteuer an, die Fastfood-Ketten und Restaurants treffen könnte. Scharfe Kritik an den Plänen kommt von den großen Wirtschaftsverbänden.
Kritik kommt von großen Wirtschaftsverbänden
Wer zahlt künftig für Pommes-Schälchen und die To-Go-Becher, die auf Kölner Straßen herumliegen? Der Rat der Stadt Köln will am Donnerstag (13. Februar) über eine geplante Verpackungssteuer für Dönerbuden, Fastfood-Ketten aber auch Cafés und Restaurants entscheiden.
Gegenwind gibts von den großen Wirtschaftsverbänden. Die IHK Köln, der DEHOGA Nordrhein, die Kreishandwerkerschaft Köln und der Handelsverband Aachen-Düren-Köln e. V. melden sich in einer gemeinsamen Pressemitteilung zu Wort. Auch sie wollen ein sauberes Köln, wenden sich aber gegen eine bürokratiefördernde und unnötige Steuer, die am Ende alle belastet, heißt es. Sie fordern die Politik auf, gemeinsam und ergebnisoffen Maßnahmen für ein sauberes Köln zu entwickeln. Denn man werden nicht tolerieren, dass unter dem Deckmantel der „Sauberkeit“ die ohnehin belasteten Unternehmen zur Kasse gebeten werden, um haushalterische Löcher zu stopfen, heißt es weiter. Die Stadt Köln hatte die Steuer ins Gespräch gebracht, um die Vermüllung der Stadt in den Griff zu bekommen.